500 Euro bis zum Kollaps
Ich sitze gerade im Osterurlaub in Österreich, lese die Kronen Zeitung – und traue meinen Augen nicht:
Ein Fünftel der Österreicher hat weniger als 500 Euro Rücklagen.
Sechs Prozent? Gar nichts. Null. Keine Reserve. Keine Verteidigungslinie.
Das ist keine Randnotiz. Das ist ein Alarmsignal.
Denn: Sobald die Waschmaschine kaputtgeht, das Auto streikt oder die nächste Nachzahlung ins Haus flattert, beginnt für Millionen der finanzielle Ausnahmezustand.
Und dann?
Dann kommt das, was immer kommt: Der Kredit.
Der rettende, gut gemeinte, bonitätsgeprüfte Kreditrahmen – maßgeschneidert, flexibel, angeblich harmlos.
Aber ein Kredit in der Krise ist kein Rettungsring.
Er ist eine Schlinge.
Denn Schulden lösen keine Probleme – sie verschieben sie.
Nach hinten. Mit Zinsen. Und mit Abhängigkeit.
Das eigentlich Erschreckende: Diese strukturelle Fragilität zieht sich durch alle Altersgruppen. Jung, alt, alleinstehend, Familie – es spielt keine Rolle. Das System funktioniert nur noch unter idealen Bedingungen. Sobald der Zufall zuschlägt, kippt das Kartenhaus.
Ich frage mich:
Wie konnte das passieren in einer Gesellschaft, die sich für wohlhabend hält?
Wie kann es sein, dass 5000 Euro Rücklage schon als „finanziell solide“ gelten?
Die Antwort ist brutal einfach:
Wir haben unser Denken outsourced.
An Banken, an Konsumversprechen, an „Buy Now, Pay Later“-Modelle.
Statt Rücklagen: Raten.
Statt Sicherheit: Hoffnung.
Ich setze auf etwas anderes.
Ich baue keine Luftschlösser, ich baue Bollwerke.
Gold. Liquidität. Substanz.
Nicht aus Nostalgie – sondern aus Notwendigkeit.
Denn:
Wer heute keine Rücklagen hat, gehört morgen dem Gläubiger.
Was meinst du – wann wurde der Kredit zur Lösung für ein Problem, das man früher mit Disziplin gelöst hat?
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Ronny Wagner
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500 Euro bis zum Kollaps
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