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Gold bringt keine Rendite. Und genau das ist der Punkt
Einer der häufigsten Einwände gegen Gold lautet: „Gold bringt keine Rendite.“ Keine Zinsen. Keine Dividenden. Kein Cashflow. Und genau deshalb wird es oft unterschätzt. Denn dieser Vergleich greift zu kurz. Gold ist kein Investment im klassischen Sinne. Es ist kein Produktivkapital. Es erwirtschaftet nichts und genau darin liegt seine Funktion. Gold hat eine andere Aufgabe: Es soll stabilisieren. Während Aktien und Immobilien von wirtschaftlicher Entwicklung abhängig sind, steht Gold außerhalb dieses Systems. Es ist keine Forderung, kein Versprechen und keine Verbindlichkeit. Sein Wert entsteht durch Knappheit, Akzeptanz und Vertrauen. Aktuell zeigt sich genau diese Dynamik: Nach dem jüngsten Anstieg auf neue Höchststände hat der Goldpreis etwas nachgegeben und bewegt sich weiterhin auf einem historisch hohen Niveau. Trotz des Einbruchs der letzten Tage. Für viele wirkt das wie ein Warnsignal.Tatsächlich ist es ein völlig normaler Marktprozess. Nach starken Anstiegen folgen Konsolidierungen. Gewinnmitnahmen, ein stärkerer Dollar oder Zinsbewegungen sorgen kurzfristig für Druck, ohne den langfristigen Kontext zu verändern. Wer Gold ausschließlich über den Preis bewertet, sieht Schwäche. Wer Gold über seine Funktion versteht, erkennt Stabilität. Gold ist kein Spekulationsobjekt, sondern ein Stabilitätsanker. Und genau deshalb ist ein Rücksetzer auf hohem Niveau kein Grund zur Panik, sondern Teil eines gesunden Marktes.
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Gold bringt keine Rendite. Und genau das ist der Punkt
So sieht ein Edelmetall-Hochsicherheitslager von innen aus ☝️
Viele stellen sich bei der Lagerung von Edelmetallen über die Noble Metal Factory ein "persönliches Schließfach" im Hochsicherheitslager vor. Aber stimmt das? Nicht ganz! Wenn man ein professionelles Edelmetalllager betritt, sieht man KEINE kleinen Fächer. Sondern Paletten mit Barren und massive Tresorräume. Der Zugang ist mehrstufig gesichert, nur wenige Menschen kommen überhaupt hinein (zum Beispiel Ronny 😁). Edelmetalle werden dort meist in Sammelverwahrung gelagert: große Bestände, hochgesichert, eindeutig den jeweiligen Eigentümern zugeordnet. Für Anleger hat diese Form der Lagerung drei praktische Vorteile: 1. Deutlich höhere Sicherheit als zuhause. Denn private Tresore sind wenig geschützt und oft nicht voll oder nur teuer versicherbar. 2. Mehr Schutz als ein Bankschließfach. Alles liegt außerhalb des Bankensystems und in einer Infrastruktur, die für physische Werte gebaut wurde und nicht einfach so zugänglich ist. 3. Professionelle Absicherung. Transport, Versicherung gegen Naturkatastrophen etc., Dokumentation und regelmäßige Bestandsprüfungen sind Teil des Systems. ➡️ So wie hier auf den Bildern aktuell; Ronny prüft die Bestände der Kunden in Zürich im Hochsicherheitslager!
So sieht ein Edelmetall-Hochsicherheitslager von innen aus ☝️
Die Börse handelt Versprechen, keine Werte
Du glaubst, du besitzt Vermögen. Cute. Die moderne Finanzwelt hat ein bemerkenswertes Kunststück vollbracht: Sie hat Menschen davon überzeugt, dass ein Kontoauszug Realität ist. Ein paar Zahlen auf dem Bildschirm, sauber gerahmt in einer App mit beruhigenden Farben, und schon fühlt sich Besitz plötzlich… greifbar an. Nur hat das mit Besitz ungefähr so viel zu tun wie ein Kinoticket mit der Filmproduktion. Fangen wir vorne an, ganz ohne Romantik: Ein Sachwert existiert. Ein Finanzwert wird versprochen. Gold liegt. Ein ETF erklärt dir, dass irgendwo vielleicht welches liegt. Land steht. Eine Aktie erzählt dir, dass du an etwas beteiligt bist, das du nie sehen wirst. Das ist kein Unterschied im Detail. Das ist ein Unterschied in der Kategorie. Und trotzdem tun Anleger so, als wäre beides austauschbar. Weil es bequem ist. Weil es digital ist. Weil es sich gut anfühlt. Menschen verwechseln Zugriff mit Eigentum. Du kannst dein Depot jederzeit öffnen. Du kannst jederzeit klicken. Du kannst jederzeit verkaufen. Herzlichen Glückwunsch. Du hast Zugriff. Besitz ist eine andere Liga. Denn was du tatsächlich hältst, ist kein Vermögenswert. Du hältst eine Forderung. Eine Forderung gegenüber einem Emittenten, der mit einem Verwahrer arbeitet, der auf Banken angewiesen ist, die Teil eines Systems sind, das nur funktioniert, solange alle daran glauben. Ein beeindruckendes Kartenhaus. Wirklich. Und jetzt kommt der Teil, den man in Hochglanzbroschüren lieber weglässt: Jede einzelne dieser Ebenen ist ein potenzieller Bruchpunkt. Aber keine Sorge, sagen sie. Das System ist stabil. Natürlich ist es das. Bis es das nicht mehr ist. 2008 hat genau dieses Vertrauen einmal kurz die Realität getestet. Das Ergebnis war… lehrreich. Plötzlich stellte sich heraus, dass „sicher“ ein sehr flexibler Begriff ist, wenn Gegenparteien anfangen zu wackeln. Aber hey, das war ja ein Ausnahmefall. So etwas passiert schließlich nicht zweimal. Menschen lernen ja bekanntlich schnell. Jetzt wird es besonders elegant:
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Die Börse handelt Versprechen, keine Werte
🤔 🇺🇸 Warum fällt Gold während des Kriegs im Iran?
Auch wenn Ronny und Niklas dazu schon was geschrieben haben (vor allem, dass das "normale" kurzfristige Schwankungen sind), hat mich gewundert, dass Gasfelder im Iran unter Beschuss stehen und gleichzeitig weniger Leute in Gold zu "flüchten" scheinen. Meine Recherche hat ergeben: 1. Krieg --> hoher Ölpreis --> höhere Inflation 2. Fed (USA) --> reagiert mit stabilen / relativ hohen Zinsen --> Inflationsbekämpfung 3. = starker Dollar, weniger Anreiz für Gold (weil teurer in USD), mehr Anreiz für Sparen/Anleihen usw. Wer hat dazu Ergänzungen? @Ronny Wagner? @Niklas Holst? :)
🤔 🇺🇸 Warum fällt Gold während des Kriegs im Iran?
Gold fällt – und genau deshalb verstehen es die meisten nicht
Gold fällt. Silber stürzt noch stärker ab. Und plötzlich sind sie wieder da: die Experten, die dir erklären, dass „der sichere Hafen nicht mehr funktioniert“. Das Problem ist nicht der Markt. Das Problem ist dein Verständnis von Sicherheit. Ein echter Hedge verhält sich nicht wie ein Instagram-Asset, das jeden Tag gut aussehen muss. Ein Hedge ist dafür da, zu überleben, wenn Systeme brechen – nicht, um dich kurzfristig reich zu fühlen. Was wir gerade sehen, ist kein Scheitern von Gold. Es ist ein klassischer Stressmoment im System. Wenn Liquidität verschwindet, wird alles verkauft. Nicht, weil es schlecht ist – sondern weil es verkäuflich ist. Genau das haben wir 2020 gesehen. Gold fiel damals auch. Nicht lange – aber brutal genug, um schwache Hände rauszuspülen. Und heute? Diesmal ist der Auslöser ein anderer: Inflation, geopolitische Spannungen, steigende Zinsen. Das ist kein Deflationsschock wie Corona. Das ist ein Umfeld, in dem Geld wieder einen Preis hat. Und genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen: Wer Gold als Trade gekauft hat, wird nervös. Wer Gold als Versicherung hält, bleibt entspannt. Silber? Das ist kein reines Geldmetall. Das ist ein hybrides Tier – halb monetär, halb Industrie. Deshalb fällt es schneller, härter, emotionaler. Die eigentliche Frage ist also nicht: „Warum fällt Gold?“ Die richtige Frage ist: „Warum bist du überrascht?“ Wenn dein Portfolio nur funktioniert, solange alles steigt, dann ist es kein Portfolio. Dann ist es eine Wette auf Stabilität. Und Stabilität ist das Erste, was in echten Krisen verschwindet. Willkommen in der Realität der Märkte.
Gold fällt – und genau deshalb verstehen es die meisten nicht
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